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Krankheiten

Desinfektion

Wie kann verhindert werden Krankheiten in Gewässer zu im- oder exportieren:

- Watausrüstung, Stiefel, geflochtene Schnüre, Kescher usw. bei einem Wechsel in ein anderes Flusssystem desinfizieren.
- Besondere Vorsicht bei Filzsohlen und geflochtenen Schnüren, diese sollten bei häufigem Flusssystemwechsel nicht verwendet werden, da sie schlecht trocknen.
- Flussabwärts fischen.
- Nur Köderfische aus dem gleichen Flusssystem verwenden.
- Kein Transfer von Fischen und von Wasser in Fischbehältern

Einfaches desinfizieren:

Material gut reinigen, dann:
- Eintauchen der Gegenstände in Wasser von mind. 60°C während mindestens 1 Minute oder
- Eintauchen der Gegenstände in Wasser von mind. 45°C während mindestens 20 Minuten.
danach gut trocknen lassen.
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Mit Desinfektionsmittel:
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Das Desinfektionsmittel kann für 15.- bei folgenden Verkaufsstellen bezogen werden:
-
Hampi's Fischeregge in Aarau
-
Andino Reisen in Buchs
- Flyfischers in Schinznach-Dorf
Das Mittel ist ungiftig und wird im Wasser abgebaut. Eine Produkteinformation [683 KB] liegt bei und die Flasche kann nachgefüllt werden.

Verpilzungen

Befällt vorallem geschwächte Fische, z. B. Forellen und Äschen nach der Verlaichung, sie verletzen sich beim schlagen der Laichgruben aber auch nach Angriffen durch andere Fische oder fischfressende Vögel. Um die schützende Schleimschicht nicht zu entfernen, sollte der Fisch nur mit nassen Händen berührt und wenn möglich, im Wasser abgehakt werden. Bild: befallene Forelle

Saprolegnia parasitica

Wer eine Forelle sieht, die so stark verpilzt ist, vorallem der Kopf und die Flossen, der soll sich an einen Fischereiaufseher wenden oder mit uns Kontakt aufnehmen. Es sollte abgeklärt werden, ob es sich um die hochansteckende Pilzerkrankung "Saprolegnia parasitica" handelt. mehr erfahren [193 KB]
Kommentar

Schwarzfleckenkrankheit

Während der Sommerzeit mit den entsprechend erhöhten Wassertemperaturen treten auch bei den wechselwarmen Fischen vermehrt Gesundheitsprobleme auf. Eine hauptsächlich im Bielersee und seinen Zu- und Abflüssen auftretende Erscheinung ist die sogennante Schwarzfleckenkrankheit. Larven (Metacercarien) von Saugwürmern (Trematoden) dringen in die Haut von Fischen ein und setzen sich fest. Der Fisch reagiert mit einer Abwehrreaktion, die unter anderem aus einer starken Einlagerung von schwarzem Pigment (Melanin) um die Parasiten herum besteht. Diese Flecken können von blossem Auge gut erkannt werden. Bei den Saugwurmlarven handelt es sich um Parasiten, deren Endwirte fischfressende Vögel wie der Graureiher sind. Bis jetzt wurde die Krankheit im Revier 16 an Barschen, Rotaugen und Alet festgestellt.
Die Schwarzfleckenkrankheit ist weder für die Fische noch für den Menschen gefährlich; das Fischfleisch kann ohne Bedenken konsumiert werden. Mit sinkenden Wassertemperaturen nimmt auch die Häufigkeit der Saugwurmlarven wieder ab (Bild: FIWI Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin, Bern).

Arthur Dätwiler (ehem. Präsident VFAB) Bild: befallenes Egli

PKD Proliferative Nierenerkrankung

Hechtbandwurm