Startseite | Impressum

Naturschutz

Invasive Schwarzmeergrundel

Besatz

Die Sektion Jagd und Fischerei des Kantons Aargau möchte in Sachen Besatz neu Wege beschreiten.
Fiber hat dazu eine sehr interessante Broschüre erstellt.
mehr erfahren

Littering

Aktion saubere Gewässer
Schaut Euch unter
www.midwayfilm.com an was passiert, wenn man seinen Abfall in die Gewässer entsorgt.

Tiroler Holz

Das neue Aarg. Fischereigesetz wird auf den 1. Juli 2013 in Kraft treten. Es werden fast alle Einschränkungen, die im alten Gestz verankert waren aufgehoben. Dies sind Goldhaken und endverbleite Systeme.
Endverbleite Systeme (Drop Shot, Hegene, Tiroler Holz, Stehaufmännchen usw.) sind aber in den Fliessstrecken ein Problem. Wenn man sie abreist bleiben sie im Maul des Fisches hängen, er schleppt die ganze Garnitur mit sich und wird wahrscheinlich verenden. Beim Tiroler Holz wird mit fünf Nymphen und dem Holz gefischt. Viele Fische werden nicht am Maul gehakt sondern an den Flossen und beim "ausschlänzen" verletzt, was zu Verpilzungen führen kann. Ausserdem werden Fische in jeder Grösse gefangen auch halbjährige Äschen und Flussläufe können in kürzester Zeit leer gefischt werden.
Die Freiangler dürfen zwar ab 1. Juli mit dem Tiroler Holz fischen aber nur mit einem Haken und Naturködern. Sie werden kaum erfolgreich sein.
Der Vorstand der VFAB begrüsst die Liberalisierung des aarg. Fischereigesetzes, bedauert aber die vollständige Aufhebung des Vebotes zur Endverbleiung.
Aus diesen Gründen empfiehlt die VFAB auf das Fischen mit Endverbleiten Systemen und insbesondere dem Tiroler Holz in hängerträchtigen Fliessstrecken zu verzichten, um unseren guten Äschenbestand zu schützen.

Der Vorstand VFAB

Nachhaltigkeit

Eigentlich kann man das Wort Nachhaltigkeit nicht mehr hören, aber leider gibt es zurzeit kein anderes dafür. Die Strategie des Bundes, die Wasserkraft auszubauen, klingt eigentlich gut, wird aber Probleme in der Zukunft schaffen. Die Wasserkraft ist zwar erneuerbar aber nicht nachhaltig. Es wird zuviel Lebensraum im und am Wasser zerstört und der Rückbau all dieser, durch kurzsichtiges Denken verursachten Verbauungen, müssen nachfolgende Generationen bezahlen.
Ähnliches gilt für die Einleitung von Abwässern in unsere Flüsse und Seen. Es wird mit riesigem Aufwand versucht die letzten bisschen Phosphate und Nitrate aus dem Abwasser zu fällen aber Medikamente, Hormone, Antibiotikas und andere chemische Rückstände werden ungefiltert in die Gewässer geleitet. Am Beispiel des Klingnauer Stausees sieht man wohin dies führt, die belasteten Sedimentablagerungen müssen auf Druck des aargauischen Fischereiverbandes mit hohen Kosten (Steuergelder) entsorgt werden und dürfen nicht einfach in den Rhein gespühlt werden. Die zukünftigen Folgen dieser Unterlassungen sind bis heute nicht absehbar und schon redet die chemische Industrie von genmanipulierter Nahrung, die ein grosser Segen für Mensch und Natur sein soll.
Die Investition in die einheimischen Fische ist dagegen nachhaltig: kurze Wege zu den Berufsfischern, Fische brauchen keinen Dünger und kein Mastfutter aus nicht nachvollziehbarem Ursprung. Fische benötigen auch keine Medikamente und keine Antibiotikas. Wenn etwas den Namen Bio verdient, dann sind es Wildfische aus der Schweiz.
Ausserdem halten sich die einheimischen Fischer an Schonvorschriften, zerstören den Lebensraum Wasser nicht mit Grundschleppnetzen und Beifänge können schonend wieder in die Freiheit entlassen werden. Der inländische Fisch verbringt sein ganzes Leben in der Freiheit und in Zukunft hoffentlich in intakten Gewässern, bis er bei uns auf dem Teller landet und zu einer gesunden Delikatesse wird.

Die Fischereiverbände und einzelne Fischer und Fischerinnen setzen sich für den Lebensraum Wasser mit viel Engagement ein. Die Arbeit und der Einsatz kommt heute in erster Linie nicht der Fischerei sondern den Fischen zu Gute und dies zumeist gemeinnützig und freiwillig.
Silvio Sidler (VFAB 2013)

Bericht von der EAWAG zur chem. Beladstung von schweizer Gewässern. [3'521 KB]

Wiederansiedlung des Lachs

Im Flusseinzugsgebiet des Rheins werden in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau jährlich bis zu 20'000 zum Grossteil markierte Junglachse ausgesetzt mit dem Ziel, den Lachs wieder in der Schweiz anzusiedeln. Vieleicht verirrt sich auch mal einer zu uns in die Aare. Wie erkenne ich einen Lachs und was unternehme ich? [5'873 KB]

Krebse in der Nordwestschweiz

Leider wurden in der Aare die einheimischen Krebse durch die Krebspest bereits vernichtet. Die drei einheimischen Arten kommen nur noch in den Zuflüssen vor.
mehr erfahren [2'973 KB]

Schwall/Sunk

Dieser Film ist sehr hart, zeigt aber die Problematik an alpinen Fliessgewässern sehr gut. Er regt zum Nachdenken an, ob der Atomausstieg zugunsten der Wasserkraft wirklich so nachhaltig und naturverträglich ist, wie er uns sugeriert wird. Film
Bei uns an der Aare besteht dieses Problem,
ausser bei extremen Hochwassern und in der Brugger Restwasserstrecke, nicht.